Probleme in der Brust? – Oberkörper hoch lagern

Es gibt viele Anzeichen, durch die wir erkennen können: Der Verletzte hat Probleme in der Brust. Atemnot, Schmerz, Angst und Panik, veränderte Atemgeräusche, plötzliche Hustenattacken, schneller und eventuell unregelmäßiger Puls oder eine blasse, manchmal auch eine blau-graue Hautfarbe lassen deutlich darauf schließen. Symptome dieser Art können viele Ursachen haben.

Doch in jedem Falle gilt: Der Oberkörper des Verletzten muss erhöht gelagert werden. Enge Kleidung – Krawatten, Hemdknöpfe oder Gürtel beispielsweise ¬– sind unbedingt zu lockern.

In geschlossenen Räumen sollten die Fenster geöffnet werden, damit der Betroffene genug frische Luft bekommt. Auch hier gibt das „Paket“ wieder die Handlungen vor: Immer wieder die lebenswichtigen Funktionen kontrollieren, Hilfe per Telefon alarmieren, die Eigenwärme des Betroffenen erhalten sowie Fürsorge leisten.

Folgende Besonderheiten gelten in diesen Fällen:

Wenn ein Infarkt oder eine Herzmuskelschwäche vorliegt: Dann können Sie dem Betroffenen helfen, ein vom Arzt zuvor verordnetes Präparat einzunehmen. Meist ist das ein Spray. Gleiches gilt bei Asthma-Patienten. Sie erkennt man häufig an rasselnden Geräuschen, besonders beim Ausatmen.

Wenn ein Insekt im Mund-Rachen-Raum gestochen hat: Hier muss unbedingt von innen und außen gekühlt werden!

Wenn jemand etwas verschluckt hat: Dann hilft husten. Sie können dem Betroffenen dabei helfen, wenn Sie leicht zwischen die Schulterblätter schlagen. Wichtig dabei: Der Oberkörper des Betroffenen sollte nach unten gebeugt sein.

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